My Life at Li Po Chun United World College of Hong Kong 2011-2013

Endlich Deutschland

Ursprünglich war ich ein bisschen traurig, dass ich von Dubai nach Frankfurt nicht neben mit Michael sitzen konnte – aber das war dann nach gut drei Stunden Flug schon verdrängt. Ich schrieb gerade einen Artikel über mein erstes UWC-Trimester, als sich mir der Junge neben mir herüber beugte und fragte, ob ich ein Austauschjahr machen würde. Als ich ihm erklärte, dass ich für zwei Jahre das United World College in Hong Kong besuche, war er ganz erstaunt: “Echt? United World College?” Ich hatte gerade angefangen, mich zu freuen, dass ich neben jemandem sitze, der UWC kennt, da rief er: “Ich bin auch an einem UWC, in Singapur!”

Überraschung und Freude pur :) Wir fingen beide sofort an, von unseren Erlebnissen und Erfahrungen zu erzählen. Valentin ist in der zehnten Klasse, im Pre-IB-Kurs in Singapur. Banker will er werden, Chinesisch lernen und viel reisen. Wir hatten viele ähnliche Interessen, z.B. will er auch Geschichte als Leistungskurs belegen. Ich erzählteviel von Hong Kong, von LPC, dem Unterricht und dem Mensaessen, ich zeigte ihm meine Notizen aus dem Unterricht und wir verglichen mit viel Freude Deutschland und Hong Kong/ Singapur. In der letzten Stunde versuchten wir beide, uns die Chinesischvokabeln aus meinem Notizbuch einzuprägen – bis nach den Ferien will ich nämlich mindestens die können ;) Zwischendurch holten wir beide noch ein bisschen Schlaf nach. Gegen Mittag neigte sich das Flugzeug gen Erde und als ein ziemlich starkes Ruckeln durch das Flugzeug ging, wussten wir es: gleich hätten wir endlich deutschen Boden unter den Füßen :D

Michaels Mama hat Michi und mich abgeholt. Weil mein Flug nach Dresden von Terminal 1 aus startete, liefen wir kurzerhand durch den halben Flughafen. Der Check-In verlief super,vor der Sicherheitskontrolle kam es dann schließlich zur großen Verabschiedung. Michi und ich umarmten uns kräftig – die drei Monate zusammen am LPC haben uns unheimlich zusammengeschweißt und ich kann nur sagen, dass ich keinen besseren Co-Year hätte bekommen können – und seine Mama drückte mir noch eine Brezel in die Hand. Dann ging es für mich weiter – auf, ins dritte und letzte Flugzeug für diesen Tag! Nach einer Stunde neben dem Notausgang landete ich sicher und glücklich in Dresden. Während ich auf das Gepäck wartete, putzte ich mir ein letztes Mal die Zähne, überprüfte alle Reiseunterlagen … und als Koffer und Rucksack endlich alle beisammen waren, verließ ich den inzwischen vierten Flughafen. Endgültig.

Mama, Papa und mein Bruder Kolja warteten schon auf mich :)

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