My Life at Li Po Chun United World College of Hong Kong 2011-2013

Wieder wurde uns Schülern etwas Gutes getan: unterrichtsfreier Mittwoch! :) Jeder Block sollte zusammen wegfahren und etwas Schönes unternehmen – Block 3 ist wandern gegangen. In einem National-Park hier in Hong Kong machten wir eine gut zwei, drei Stunden lange Wanderung um einen Staudamm herum – das Wetter war hervorragend: 24°C!

Nach tagelangen Tanzproben und Vorbereitungen von ECE, die bis weit in die Nacht dauern, waren besonders die Europäer ziemlich k.o. und hatten eigentlich keine große Lust – dann schafften es aber gefühlt tausend kleine flauschige Kreaturen, uns bei Laune zu halten – Äffchen!! :)

Die Tiere lagen, saßen und kletterten einfach überall herum: sie sprangen durch die Bäume, saßen praktisch im Schneidersitz auf der Bordsteinkante, massierten sich gegenseitig und fraßen einander die Läuse aus dem Fell. Die kleinen Affenkinder klammerten sich an die Rücken und Bäuche ihrer Mütter und guckten uns aus großen Augen an, die ältere Generation wand uns nur ihren roten Allerwertesten zu. Wenn wir ein paar Affen zu lange bestaunten, liefen sie weg oder fauchten – obwohl die meisten uns ziemlich ignorierten – und dann sagten wir tatsächlich “sorry” und machten uns auf und davon. Besonders amüsiert hat uns der Affe, der auf unser “hi!” und “hello!” mit etwas antwortete, was sich  ziemlich nach einem zerquetschtem “hi” anhörte :D Fanden wir alle urkomisch ;)

Nach der langen Wanderung gab es dann endlich Mittagessen – wir hatten vorher alles mitgebracht, was uns die Kantine schon vorbereitet hatte – und wir machten uns hungrig über Pesto-Spaghetti, Hühnchen, Schnitzel und Salate her. Bevor wir zurück fuhren, gab es noch viel Zeit für Gitarrenmusik und lange Gespräche.  Manche legten sich auch kurz auf’s Ohr oder lasen in ihren Schulbüchern. Ich persönlich las mein Englischbuch weiter – “Boyhood” – und beteiligte mich am Gesprächskreis um Sylla herum. Sylla ist mein Geschichtslehrer und spricht perfekt neun Sprachen, darunter Japanisch, Französisch und Spanisch – 17 hat er gelernt!! Es ging ums Sprachenlernen, Sarkozy’s ungarische Abstammung, ECE und die Gemeinsamkeiten von Hitler und Wiener Schnitzel :D Wir hatten jedenfalls den ganzen Tag lang viel Spaß … aber die Affen waren der absolute Höhepunkt des Tages!

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