My Life at Li Po Chun United World College of Hong Kong 2011-2013

Kleiner Ausflug

Freitag  Da wir so viel gearbeitet haben und so gut wie fertig sind, hat Beta beschlossen, uns eine Auszeit zu gönnen und uns mit nach Guanzhou City, genauer gesagt, zur Universität zu nehmen. Wir fuhren mit den Kleinbussen gut anderthalb Stunden bis zur Uni. Der Fahrstil von Chinesen ist sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht nur, dass Sicherheitsgurte nicht existieren und man glatt “seekrank” werden könnte – der Fahrer fuhr konsequent auf dem Mittelstreifen. Besonders Laerke wurde da die ganze Zeit schlecht, wenn der Fahrer gerade noch jemanden überholte, bevor der Gegenverkehr an uns vorbei bretterte.

An der Uni legten wir eine kleine Pause ein. Überall standen kleine umgebaute Wagen und Motorräder, von denen aus alte Männer Bananen, Orangen und Kastanien verkauften. Ein paar Leute aus unserer Gruppe kauften sich Maronen, dann wollten wir uns die Uni ansehen. Viel gab es da dann doch nicht zu sehen – in die richtige Universität konnten wir nicht herein, und aus dem Jungenwohnheim wurden wir rausgeworfen (“Boys only!”). Da blieb uns nur, ein paar schöne Fotos zu machen, in dem Studentenshop Wasser und Kaugummis zu kaufen und dann wieder zu verschwinden – aber die Uni hat sowieso nicht so einen guten Ruf.

Zack! – da waren wir wieder draußen auf der Straße. Vor uns die einzige Straße weit und breit – dreckig, wieder einmal ohne Mülleimer und voller Cafés und Kneipen. Es gab nur drei Läden, aber das hellte die Stimmung angesichts der Tatsache, dass wir die letzten Tage kaum eine Menschenseele außerhalb des Waisenheims und auch nichts anderes, als den kleinen staubigen Laden neben dem Hotel gesehen hatten, unglaublich auf :) Viel gab es allerdings nicht. Die meisten Mädchen, besonders die mit kleinen Füßen, kauften sich Absatzschuhe und gefälschte Converse, aber auch Schals, Taschen, Mützen und Handschuhe waren sehr beliebt. Mehr gab es dann, abgesehen von niedlichen Kuscheltieren, auch nicht. Als wir fertig waren, gingen wir Mittagessen. Da ich nicht wirklich Hunger hatte, bestellte ich einfachen Reis – für 1,50 Yuen (chinesische Währung), also etwa 20 Cent, bekam ich eine große Schüssel davon. Die Preise sind hier in China unglaublich klein – ob echt oder nicht, alles kostet extrem wenig!

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